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Juniorakademie Ostbevern

jun akAuch in diesem Sommer hatten eine Schülerin und ein Schüler vom NGB wieder die Möglichkeit an der JuniorAkademie NRW teilzunehmen.

Dr. Kollien

 

 

Unlocking the Nano-World: My Experience at Juniorakademie Ostbevern

 

1. First Impressions 

When I first got accepted into the Juniorakademie Ostbevern for the Nanotechnology course, I wasn't entirely sure what to expect. I knew it was going to be intense, but I had no idea, that I will get so many new experiences and how fun these two weeks would turn out. Coming here as a 15-year-old passionate about science, being surrounded by around 90 other teenagers, who are just as interests in science, about learning and exploring new ideas as I am was exciting.

From day one at Loburg Castle, the atmosphere was super welcoming. Going to others and talking about hobbies etc. was quite interesting. Also, what they do in their free time and what they think how these 10 days will turn out, because until the moment we got our schedules, we didn’t know anything, what new experiences we will get. 

2. What We Actually Did: Topics & Highlights

Nanotechnology isn't just one single subject—it’s this incredible crossover between physics, chemistry, biology, and engineering. We didn't just passively listen to lectures; we analyzed experiments and talked about how important Nanotechnology is for the future. Here are some of the main topics we dealt with:

    • The Scale of the Nano-World: Understanding quantum mechanics effects and why materials behave completely differently at 1 to 100 nanometers compared to bulk matter.

    • Synthesis & Nanomaterials: How to create nanoparticles (like colloidal gold and quantum dots) using top-down (e.g., lithography) and bottom-up chemical synthesis approaches.

    • The Lotus Effect & Bionics: Examining superhydrophobic surfaces under magnification, understanding micro/nano-texturing and testing self-cleaning surface coatings in the lab.

    • Advanced Characterization Methods: Learning the working principles behind Atomic Force Microscopy (AFM) and Scanning Electron Microscopy (SEM)—how scientists actually 'see' and manipulate single atoms.

    • Nanomedicine & Modern Tech: We also learned, where we can use Nanotechnology today, for example using “Memory Metal” to repair bent glasses. It was really exciting to explore the nano world from different angles, for example Nanotechnology is also used in medicine for cancer therapy. 

    • Gold nanoparticles: One of my absolute highlights was synthesized gold nanoparticles in our lab sessions. We made nano gold and watching liquid changing color from clear to deep ruby red just because of changing the nanoparticle size (due to surface plasmon resonance) and to see how science works at a different scale was incredible.

3. Life Beyond the Lab: Community & KüAs

As awesome as the academic part was, the Kursübergreifende Angebote (KüAs) were fun. Every student prepared something at home before the academy, to teach us something new, for example we had a badminton course, role play, more sports and other activities:

    • Sports & Action: Late-night volleyball matches, ultimate frisbee or table tennis and even more.

    • Creative & Music: We also had a choir, which we could attend, if we like. This was between our courses, but instead of the choir, we could also do sports.

    • Social Life: Board game nights, talking with others in the evening and preparing for our final presentation of our results we made in our courses.

I made close friends during the activities environment between everyone was very relaxing.

4. My Conclusion: Why It Was Worth It

Looking back, attending the Juniorakademie in Ostbevern was a really good decision. Learning new topics beside the regular topics in class was pretty exciting. I gained so much confidence in handling complex scientific topics, presenting difficult topics, and thinking critically. Beyond that, the academy gave me a new perspective, what I want to study at the university.

If you ever get the chance to apply for the Juniorakademie do it. It’s an incredible mix of high-level learning, meeting new people, and having fun. Huge thanks to our course leaders, the organizers, and everyone who made this academy an unforgettable time!

Linus Sternberg, class 10A

 

 

 

 

 

 

JuniorAkademie NRW in Jülich 2026

In den Sommerferien durfte ich vom 3. bis zum 13. August 2026 an der JuniorAkademie NRW in Jülich teilnehmen. Die zehn Tage waren für mich eine außergewöhnliche Mischung aus anspruchsvoller wissenschaftlicher Arbeit, neuen Erfahrungen und einer Gemeinschaft, in der man sich sofort wohlfühlte.

Ich war im Kurs „Graphentheorie“, in dem wir uns intensiv mit mathematischen und informatischen Konzepten beschäftigten. Wir untersuchten unter anderem kürzeste Wege, Euler-Touren und verschiedene Algorithmen. Besonders interessant war der Dijkstra-Algorithmus, mit dem sich kürzeste Wege in gewichteten Graphen bestimmen lassen.

Besonders begeistert hat mich, dass wir Gelerntes aus der Theorie praktisch umgesetzt haben. Mit Python programmierten wir unsere Algorithmen und konnten unmittelbar sehen, wie aus einer mathematischen Idee ein funktionierendes Programm entsteht. Dabei wurde besonders deutlich, wie eng Mathematik und Informatik miteinander verbunden sind. 

Auch der „Tag der Rotation“ war eine besondere Erfahrung. Wir stellten unsere Arbeit den Teilnehmenden aus den Kursen „Künstliche Intelligenz“, „Microcontroller“ und „Psychologie“ vor und bekamen gleichzeitig Einblicke in deren Projekte, erfuhren, wie unterschiedlich wissenschaftliche Fragestellungen sein können und wie vielfältig die Wege sind, sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Bei der Abschlussveranstaltung präsentierten wir unsere Ergebnisse vor geladenen Gästen, unseren Eltern sowie den Teilnehmenden und Leitenden der anderen Kurse. Dafür mussten wir unsere Arbeit noch einmal auf die wichtigsten Inhalte reduzieren und verständlich erklären. Es war ein tolles Gefühl, am Ende zu sehen, was wir in nur zehn Tagen gemeinsam entwickelt und erarbeitet hatten und wie uns das gemeinsame Lernen und Arbeiten aus anfangs Fremden in kürzester Zeit zu einer eingeschworenen Gemeinschaft mit tiefen Freundschaften werden ließ. Genau diese Mischung aus fachlicher Begeisterung und intensiver Freundschaft hat die JuniorAkademie für mich so besonders gemacht.

Neben der täglichen Kursarbeit an unseren Algorithmen, Experimenten und Forschungen haben wir am Abend verschiedene kursübergreifende Angebote für alle angeboten, die wir bereits zu Hause vorbereitet hatten. In den sogenannten KüAs konnte man beispielsweise Hockey oder Basketball spielen, Standardtanz lernen, Werwolf spielen, Schlüsselanhänger häkeln, Armbänder knüpfen oder Anhänger aus Epoxidharz herstellen. Außerdem gab es täglich den Akademie-Chor und das Akademie-Orchester. Zwischen den Programmpunkten und spät abends saßen wir immer noch bei uns im Schloss zusammen. Es wurde gemeinsam gespielt, geredet, gelacht und diskutiert. 

In die Zeit der JuniorAkademie fiel auch ein ganz besonderes Highlight, die Sonnenfinsternis mit der anschließenden Perseiden-Nacht. Unsere Akademieleitung stattete uns mit Sonnenfinsternis-Brillen aus und so machte die komplette Akademiegruppe abends einen Ausflug aufs benachbarte Feld. Auf Heuballen sitzend warteten wir auf das Naturschauspiel und beobachteten gespannt die Sonnenfinsternis. Anschließend verbrachten wir die Nacht auf dem Dach der Akademie, wo wir zahlreiche Sternschnuppen sahen.

Die JuniorAkademie war für mich viel mehr als zehn Tage Lernen in den Sommerferien. Sie hat gezeigt, wie viel Spaß es macht, gemeinsam neugierig zu sein. Wir haben nicht nur Fachliches miteinander geteilt, um zusammen komplexe Sachverhalte zu hinterfragen, schwierige Probleme zu lösen und Neues zu erfahren, sondern bei der Akademiearbeit immer ganz selbstverständlich als Team unsere Ideen geteilt und weiterentwickelt. Wir haben Gemeinschaft nicht nur erfahren, sondern ab dem ersten Tag gelebt. Es war ganz selbstverständlich, dass wir alle füreinander da sind. So haben wir uns von Anfang an wohl gefühlt und die Zeit bei der JuniorAkademie als etwas ganz Besonderes empfunden. Es waren wundervolle Tage in Jülich und alle waren traurig, als die Akademie mit dem abschließenden Festakt zu Ende ging. 

Nun freue ich mich schon sehr auf das geplante Nachtreffen und danke meinen Lehrerinnen und Lehrern, die mich für die JuniorAkademie ausgewählt und mich unterstützt haben. Ohne sie hätte ich diese schöne Zeit und all die Erfahrungen nicht machen können. Danke!

Indra Rautwurm, 10 c

 

 

 

 



Auch in diesem Sommer hatten eine Schülerin und ein Schüler vom NGB wieder die Möglichkeit an der JuniorAkademie NRW teilzunehmen.

Dr. Kollien







Unlocking the Nano-World: My Experience at Juniorakademie Ostbevern



1. First Impressions

When I first got accepted into the Juniorakademie Ostbevern for the Nanotechnology course, I wasn't entirely sure what to expect. I knew it was going to be intense, but I had no idea, that I will get so many new experiences and how fun these two weeks would turn out. Coming here as a 15-year-old passionate about science, being surrounded by around 90 other teenagers, who are just as interests in science, about learning and exploring new ideas as I am was exciting.

From day one at Loburg Castle, the atmosphere was super welcoming. Going to others and talking about hobbies etc. was quite interesting. Also, what they do in their free time and what they think how these 10 days will turn out, because until the moment we got our schedules, we didn’t know anything, what new experiences we will get.

2. What We Actually Did: Topics & Highlights

Nanotechnology isn't just one single subject—it’s this incredible crossover between physics, chemistry, biology, and engineering. We didn't just passively listen to lectures; we analyzed experiments and talked about how important Nanotechnology is for the future. Here are some of the main topics we dealt with:

  • The Scale of the Nano-World: Understanding quantum mechanics effects and why materials behave completely differently at 1 to 100 nanometers compared to bulk matter.

  • Synthesis & Nanomaterials: How to create nanoparticles (like colloidal gold and quantum dots) using top-down (e.g., lithography) and bottom-up chemical synthesis approaches.

  • The Lotus Effect & Bionics: Examining superhydrophobic surfaces under magnification, understanding micro/nano-texturing and testing self-cleaning surface coatings in the lab.

  • Advanced Characterization Methods: Learning the working principles behind Atomic Force Microscopy (AFM) and Scanning Electron Microscopy (SEM)—how scientists actually 'see' and manipulate single atoms.

  • Nanomedicine & Modern Tech: We also learned, where we can use Nanotechnology today, for example using “Memory Metal” to repair bent glasses. It was really exciting to explore the nano world from different angles, for example Nanotechnology is also used in medicine for cancer therapy.

  • Gold nanoparticles: One of my absolute highlights was synthesized gold nanoparticles in our lab sessions. We made nano gold and watching liquid changing color from clear to deep ruby red just because of changing the nanoparticle size (due to surface plasmon resonance) and to see how science works at a different scale was incredible.

3. Life Beyond the Lab: Community & KüAs

As awesome as the academic part was, the Kursübergreifende Angebote (KüAs) were fun. Every student prepared something at home before the academy, to teach us something new, for example we had a badminton course, role play, more sports and other activities:

  • Sports & Action: Late-night volleyball matches, ultimate frisbee or table tennis and even more.

  • Creative & Music: We also had a choir, which we could attend, if we like. This was between our courses, but instead of the choir, we could also do sports.

  • Social Life: Board game nights, talking with others in the evening and preparing for our final presentation of our results we made in our courses.

I made close friends during the activities environment between everyone was very relaxing.

4. My Conclusion: Why It Was Worth It

Looking back, attending the Juniorakademie in Ostbevern was a really good decision. Learning new topics beside the regular topics in class was pretty exciting. I gained so much confidence in handling complex scientific topics, presenting difficult topics, and thinking critically. Beyond that, the academy gave me a new perspective, what I want to study at the university.

If you ever get the chance to apply for the Juniorakademie do it. It’s an incredible mix of high-level learning, meeting new people, and having fun. Huge thanks to our course leaders, the organizers, and everyone who made this academy an unforgettable time!

Linus Sternberg, class 10A













JuniorAkademie NRW in Jülich 2026

In den Sommerferien durfte ich vom 3. bis zum 13. August 2026 an der JuniorAkademie NRW in Jülich teilnehmen. Die zehn Tage waren für mich eine außergewöhnliche Mischung aus anspruchsvoller wissenschaftlicher Arbeit, neuen Erfahrungen und einer Gemeinschaft, in der man sich sofort wohlfühlte.

Ich war im Kurs „Graphentheorie“, in dem wir uns intensiv mit mathematischen und informatischen Konzepten beschäftigten. Wir untersuchten unter anderem kürzeste Wege, Euler-Touren und verschiedene Algorithmen. Besonders interessant war der Dijkstra-Algorithmus, mit dem sich kürzeste Wege in gewichteten Graphen bestimmen lassen.

Besonders begeistert hat mich, dass wir Gelerntes aus der Theorie praktisch umgesetzt haben. Mit Python programmierten wir unsere Algorithmen und konnten unmittelbar sehen, wie aus einer mathematischen Idee ein funktionierendes Programm entsteht. Dabei wurde besonders deutlich, wie eng Mathematik und Informatik miteinander verbunden sind.

Auch der „Tag der Rotation“ war eine besondere Erfahrung. Wir stellten unsere Arbeit den Teilnehmenden aus den Kursen „Künstliche Intelligenz“, „Microcontroller“ und „Psychologie“ vor und bekamen gleichzeitig Einblicke in deren Projekte, erfuhren, wie unterschiedlich wissenschaftliche Fragestellungen sein können und wie vielfältig die Wege sind, sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Bei der Abschlussveranstaltung präsentierten wir unsere Ergebnisse vor geladenen Gästen, unseren Eltern sowie den Teilnehmenden und Leitenden der anderen Kurse. Dafür mussten wir unsere Arbeit noch einmal auf die wichtigsten Inhalte reduzieren und verständlich erklären. Es war ein tolles Gefühl, am Ende zu sehen, was wir in nur zehn Tagen gemeinsam entwickelt und erarbeitet hatten und wie uns das gemeinsame Lernen und Arbeiten aus anfangs Fremden in kürzester Zeit zu einer eingeschworenen Gemeinschaft mit tiefen Freundschaften werden ließ. Genau diese Mischung aus fachlicher Begeisterung und intensiver Freundschaft hat die JuniorAkademie für mich so besonders gemacht.

Neben der täglichen Kursarbeit an unseren Algorithmen, Experimenten und Forschungen haben wir am Abend verschiedene kursübergreifende Angebote für alle angeboten, die wir bereits zu Hause vorbereitet hatten. In den sogenannten KüAs konnte man beispielsweise Hockey oder Basketball spielen, Standardtanz lernen, Werwolf spielen, Schlüsselanhänger häkeln, Armbänder knüpfen oder Anhänger aus Epoxidharz herstellen. Außerdem gab es täglich den Akademie-Chor und das Akademie-Orchester. Zwischen den Programmpunkten und spät abends saßen wir immer noch bei uns im Schloss zusammen. Es wurde gemeinsam gespielt, geredet, gelacht und diskutiert.

In die Zeit der JuniorAkademie fiel auch ein ganz besonderes Highlight, die Sonnenfinsternis mit der anschließenden Perseiden-Nacht. Unsere Akademieleitung stattete uns mit Sonnenfinsternis-Brillen aus und so machte die komplette Akademiegruppe abends einen Ausflug aufs benachbarte Feld. Auf Heuballen sitzend warteten wir auf das Naturschauspiel und beobachteten gespannt die Sonnenfinsternis. Anschließend verbrachten wir die Nacht auf dem Dach der Akademie, wo wir zahlreiche Sternschnuppen sahen.

Die JuniorAkademie war für mich viel mehr als zehn Tage Lernen in den Sommerferien. Sie hat gezeigt, wie viel Spaß es macht, gemeinsam neugierig zu sein. Wir haben nicht nur Fachliches miteinander geteilt, um zusammen komplexe Sachverhalte zu hinterfragen, schwierige Probleme zu lösen und Neues zu erfahren, sondern bei der Akademiearbeit immer ganz selbstverständlich als Team unsere Ideen geteilt und weiterentwickelt. Wir haben Gemeinschaft nicht nur erfahren, sondern ab dem ersten Tag gelebt. Es war ganz selbstverständlich, dass wir alle füreinander da sind. So haben wir uns von Anfang an wohl gefühlt und die Zeit bei der JuniorAkademie als etwas ganz Besonderes empfunden. Es waren wundervolle Tage in Jülich und alle waren traurig, als die Akademie mit dem abschließenden Festakt zu Ende ging.

Nun freue ich mich schon sehr auf das geplante Nachtreffen und danke meinen Lehrerinnen und Lehrern, die mich für die JuniorAkademie ausgewählt und mich unterstützt haben. Ohne sie hätte ich diese schöne Zeit und all die Erfahrungen nicht machen können. Danke!

Indra Rautwurm, 10 c












 

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